Herkunft und Beschreibung

Diese Beschreibung ist eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale. Unter Literatur finden sie Fachliteratur Empfehlungen zum Thema Morelia Viridis.

Der Grüne Baumpython zählt wegen seiner Farben Vielfalt und Individualität zu den faszinierendsten Schlangen die im Terrarium gehalten werden. Bis er Mitte der 90er Jahre umbenannt wurde, führte man ihn unter dem eigenen Gattungsnamen Chondropython Viridis. Seit 1997 wird er den Rautenpythons (Morelia) zugeordnet und trägt seither den Namen Morelia Viridis (Viridis=grün).

In freier Wildbahn findet man Morelia Viridis ausschließlich in den tropischen Regenwäldern Neuguineas und dessen vorgelagerten Inseln, außerdem in einem kleinen Gebiet auf dem Nord-Australischen Kontinent der Halbinsel Cape York.

In diesem Bereich der Erde herrschen extreme Bedingungen: Temperaturen von durchschnittlich 25 - 32 Grad Celsius. In höher gelegenen Regionen mit Populationen des Grünen Baumpython können die Temperaturen auch deutlich niedriger liegen. Das ganze Jahr über herrscht eine relative Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 80 %. Die Verteilung der Tag und der Nachtstunden ist Dank der Nähe zum Äquator das ganze Jahr über gleich, 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht.

Der Grüne Baumpython ist eine nachtaktive baumbewohnende (arboricole) Schlange. In der Natur findet man sie tagsüber in ihrer typischen Ruheposition in bis zu 20 Meter Höhe in den Bäumen. Wenn es dunkel wird kommen sie nach unten und gehen kurz über den Boden in Lauerstellung und können so die ganze Nacht auf Beute warten.

Morelia Viridis zählt zu den Riesenschlangen, ist aber im Vergleich zu anderen Riesenschlange mit einer durchschnittlichen Körperlänge von 160 bis 180 cm und dem schlanken Körperbau relativ klein.

Der Baumpython legt nach einer erfolgreichen Paarung Eier, aus denen nach 50 Tagen Brutpflege gelbe oder rote Jungtiere schlüpfen. Mit einem Alter von ca. einem dreiviertel Jahr beginnt der ontologische Farbwechsel, dieser kann unterschiedlich lange verlaufen, bei einigen Tieren z.B. der Biak Variante kann es bis zu 3 Jahren dauern bis die Umfärbung zur Adultfarbe abgeschlossen ist. Die Färbung der adulten Tiere ist sehr variabel, die einzelnen Lokalformen weisen unterschiedliche Zeichnungsmuster auf.

Der grüne Baumpython ernährt sich in der Natur als Jungtier von kleinen Echsen. Mit zunehmender Größe stehen kleine Säuger auf seinem Speiseplan.