Morelia Viridis High Yellow

Homer ist eine deutsche Nachzucht 2013, aus der Chondro Schmiede von Stefan King und Felix Edinger. Er stammt aus einer High yellow Sorong Verpaarung. Er ist als gelbes Baby geschlüpft.



Morelia Viridis Biak

Heidi ist eine deutsche Nachzucht von Eric Heidmann aus dem Jahr 2012. Sie entstammt einer Verpaarung mit einem sehr schönen High yellow Männchen siehe Bild.


Zuchtziel dieser Verpaarung ist Tiere mit hohem Gelbanteil zu erhalten. Durch die Genkombination beider Tiere erhoffe ich mir Tiere die noch mal deutlich mehr Gelb aufweisen als das Homer bereits der Fall ist. Ich rechne mit fast ausschließlich gelben Jungtieren, aber möchte auch nicht ausschließen das rote schlüpfen, da die Mutter vom Heidi als rotes Tier geschlüpft ist.

Zuchtverlauf

Morelia Viridis paarung_01Am 5. September habe ich die Tiere erstmals zusammen gesetzt. Für beide Tiere ist es die erste Verpaarung. Heidi hat zu diesem Zeitpunkt die 4 Jahre fast erreicht und ein Gewicht von knapp 900 Gramm. Homer zeigte bereits seit langem seine Zeugungsfähigkeit durch Spermplugs an der Haut, und hatte jetzt mit knapp 3 Jahren ebenfalls die Zuchtreife erreicht. Wie geplant haben die Tiere sofort angefangen zu paaren.
Die Paarungen haben sich mit Unterbrechungen bis zum 06. November hin gezogen, an diesem Tag habe ich die Tiere getrennt, da keine Paarungen mehr stattgefunden haben, und Heidi kein Futter mehr annahm.



Heidi hat am 29.Dezember 2015 ovuliert. Die Zeitspanne zwischen dem Beginn der Follikelreifung und der Ovulation war im Vergleich zu meinen bisherigen Verpaarungen mit knapp 2 Monaten sehr lang. In der Regel lagen immer ca. 3 Wochen dazwischen, jetzt mehr als doppelt so lange. Die anderen Zeiten waren wie erwartet.

Heidi hat sich am 30. Januar ca. 4 Wochen nach der Ovulation gehäutet. Am 18 Februar 19 Tage nach der Häutung hat sie problemlos 16 Eier gelegt. Alle Eier waren vollbeschalt und äußerlich makellos. Beim durchleuchten der Eier konnte ich in 15 Eiern deutlich die Keimscheibe und ein Adernetz erkennen. Ein Ei schien unbefruchtet zu sein, trotzdem habe ich es ebenfalls inkubiert. Einige Tage später zeigte sich beim erneuten durchleuchten aber keine Veränderung, also habe ich es dann entsorgt.


Heidi hat die Gesamte Prozedur gut überstanden, sie ließ sich problemlos von dem Gelege trennen. Beim abtasten zeigten sich keine in ihr verbliebenen Eier. Sie war schlapp, aber trotz des deutlichen Substanzverlustes in guter Verfassung, ich konnte sie wieder in ihr Terrarium geben wo sie sich sofort sauber aufgewickelt hat. Noch ca. eine Woche lang konnte ich die Muskelkontraktionen beobachten mit der sie ihr Gelege auf Temperatur gehalten hätte. Sie nahm erst wieder 7 Wochen nach der Eiablage Futter an, also genau so lange wie das Bebrüten der Eier gedauert hätte. Das habe ich bisher so auch noch nicht gehabt, bis jetzt haben alle Weibchen ca. 2 Wochen nach der Eiablage wieder Futter angenommen.

Die Inkubation verlief unauffällig, bis auf ein Ei welches ich wegen Schimmelbildung recht schnell aussortieren musste, haben alle die 7 Wochen gut überstanden.

Der Schlupf begann am 11. April, nach 53 Tagen. Die ersten Tiere haben selbständig die Eischale angeritzt, innerhalb von 3 Tagen sind alle Tiere geschlüpft. Leider verstarben 3 Tiere relativ kurz nach dem Schlupf, 3 weitere sind bereits im Ei abgestorben, sodass ich insgesamt 8 Tiere ins Rack setzen konnte. Ein weiteres starb einige Tage nach dem Schlupf. Letztendlich sind aus diesem Projekt 7 Tiere hervorgegangen, das entspricht einer Schlupfrate von 47 %. Das ist nicht überragend, aber für Morelia viridis Nachzuchten eine annehmbare Quote. Bis auf 2 werde ich alle Tiere behalten um die Entwicklung verfolgen zu können.


Bilder der Neonaten

Chronologie