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Der Erste Schritt ist das zusammenschrauben der Terrarien. Ich verwende hierfür OSB Verlegeplatten, diese lasse ich mir im Baumakt bereits passend zuschneiden. Vom Selbstzuschneiden rate ich ab, da die Kanten gerade sein müssen. Das bekommt man mit einer Stichsäge nicht hin und nicht jeder hat eine Tischkreissäge im Keller stehen. Viele Baumärkte schneiden kostenlos zu. |
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Die Wände des Terrariums verschraube ich mit 4 X 40er Spax Schrauben, vorbohren ist bei OSB Holz nicht erforderlich, man sollte nur darauf achten das die Schraube mittig eingedreht wird um Absplitterungen zu vermeiden.Das Terrarium wird bereits komplett bis auf die Deckenplatte zusammengeschraubt, so kann ich bei der Innengestaltung ungehindert arbeiten. |
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Ist alles fest verschraubt werden die Aussparungen für die Lüftungsgitter angezeichnet und mit der Stichsäge ausgesägt. Die Gittermittelpunkte liegen 25 cm links und rechts von den Terrarienwänden und 10 cm von der Terrariendecke, dieser Abstand ist wichtig damit das Heatpanel später die Lüftungsflächen nicht verdeckt. Die vorderen kleinen Lüftungsgitter schneide ich mit einer Lochfräse auf gleicher Linie aus, diese können auch sofort mit Acryl eingeklebt werden. Damit ist der Korpus fertig und es kann mit der Innengestaltung begonnen werden. |
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Der Innenausbau beginnt mit dem Zuschneiden und Einpassen der Styroporrückwand. Ich verwende hierfür 30mm Styroporplatten, Bauschaum und ein Stück echte Korkrinde. Aus dem Styropor schneide ich ein Stück in der Größe der Rinde aus und schäume die Rinde in das Loch ein, dass ganze muss einen Tag trocknen. Anschließend wird der herausgequollene Bauschaum abgeschnitten. |
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Um der glatten Oberfläche des Styropors eine Felsenstruktur zu verleihen, schneide ich aus Styropor Erhebungen aus und klebe diese in unregelmäßigen Abständen mit Acryl auf die Rückwand. |
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Für die Liegeäste bringe ich ebenfalls aus Styropor Halterungen an den Seiten des Terrariums an, ich schneide Dreiecke aus dem Styropor aus, das hat den Vorteil das ich die Äste leicht entfernen und auch die Größe der Äste verändern kann ohne die Halterungen anpassen zu müssen. |
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Damit die Oberfläche des Styropors natürlicher aussieht senge ich sie mit einem Gasbrenner die Oberfläche an. Dadurch verschwinden alle geraden Flächen und die kantigen Übergänge die Oberfläche ist wie in der Natur strukturiert. Die Arbeiten mit dem Brenner sollten nur im freien oder sehr gut gelüfteten Räumen durchgeführt werden. |
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Die Löcher für die oberen Lüftungsgitter schneide ich mit einem Kuttermesser aus dem Styropor heraus und klebe die Kurstofflüftungen von innen mit Acryl ein. Wenn man wie ich Gitter mit schräg gestellten Lamellen benutzt, muss darauf geachtet werden, dass sie mit der Öffnung nach unten eingeklebt werden. |
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Als nächstes wird die Styroporoberfläche komplett mit Fliesenkleber eingepinselt. Der Fliesenkleber darf dafür nicht zu zäh angerührt werden, da er sich sonst nicht gut mit dem Pinsel auftragen lässt. Der Fliesenkleber muss nun einen Tag trocknen bevor man mit der Farbgestaltung beginnen kann. |
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Ich habe mich bei der Farbgestaltung für eine Felsenoptik in Grautönen entschieden, da der Innenraum durch die hellen Töne größer wirkt. Ich benutze normale weiße Wandfarbe und schwarze Abtönfarbe. Der gesamte Hintergrund wird zuerst mit einem hellen Grauton gestrichen. Um dem ganzen Struktur und ein natürliches Aussehen zu geben, mische ich nochmal weiß mit schwarz grob zusammen und tupfe es auf die gesamte Fläche. |
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Nachdem die Rückwand und die beiden Seiten farblich gestaltet sind streiche ich noch die Deckenplatte von der Innenseite mit weißer Wandfarbe an, dadurch wird der Innenraum nochmal etwas heller, da das Licht der Beleuchtung reflektiert wird. Die Deckenplatte wird jetzt auf das Terrarium geschraubt. |
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Das Terrarium muss nun innen von allen Seiten versiegelt werden. Ich benutze dafür Epoxyd Harz. Dieser Kunststoff besteht aus 2 Komponenten und muss vor der Anwendung im genauen Mischungsverhältnis gründlich vermengt werden. Das Harz wird mit einem Pinsel sorgfältig und deckend aufgetragen, ich mische immer nur so viel wie ich für eine Terrarienseite benötige. Gleichzeitig schneide ich die E-Profile für die Glasschiebetüren zu und klebe sie ebenfalls mit Epoxyd Harz fest. Hierbei unbedingt auf oben und unten achten. Das Harz muss einen Tag trocknen bevor das Terrarium gedreht und die nächste Seite versiegelt werden kann. Wenn die Versiegelungsarbeiten fertig sind ist der Innenausbau abgeschlossen und es kann mit dem Schrank und dem Einbau der Terrarientechnik begonnen werden. |
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Nachdem die beiden Terrarien für den Schrank fertiggestellt sind fertige ich einen Rahmen aus Holzlatten an in dem sie übereinander Platz finden. Die Einschübe für die beiden Terrarien sollten etwas höher als die Terrarien selbst sein. Das unterste Fach wird die Technik beinhalten und einigen Stauraum bieten, es wird mit zwei Türen verschlossen. Bevor die Terrarien in den Rahmen geschoben werden müssen die Heatpanels montiert werden. Ich montiere sie auf die Seite die an der Wand steht, damit die Stromkabel nicht sichtbar zwischen Wand und Terrarium verlaufen können. |
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Die Panels von Lanzo haben vier M6 Gewinde, die Bohrungen für die 70 mm M6 Gewindeschrauben müssen exakt gesetzt werden. Zwischen Terrariendecke und Heatpanel muss mindestens 0,5 cm Luft sein ( siehe Produktinformation des Herstellers ! ). Für das Stromkabel bohre ich ein Loch in die Rückwand und schneide den Stecker ab bevor ich es durch schiebe. |
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Die Lampe klebe ich mit Acryl und Heißkleber mittig an die Front blende. Das Kabel führe ich durch ein Loch in der Terrariendecke. Das Kabel des Panels und der Lampe verlängere ich auf der Rückseite jeweils in einer Abzweigdose und führe sie nach unten in den Technikschrank, in dem ich später einen Kleinverteiler montiere. Da ich gelernter Elektroinstallateur bin kann ich alle Arbeiten mit Elektrischen Strom selbst durchführen. |
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Laien sollten für den Einbau der Terrarientechnik einen Fachmann zu rate ziehen.Das unterste Fach des Schrankes wird mit Weißen Spanplatten ausgekleidet, dort entsteht der Schrank mit Zwei Klapptüren. Jetzt werden die Terrarien in die Fächer geschoben und die Kabel für Beleuchtung und Beheizung an der Linken Seite nach unten in den Schrank geführt, bei der Verlegung achte ich darauf das kein Kabelsalat entsteht und bündel alles mit Kabelbinder. Die Terrarien werden von allen Seiten mit 30 mm Styropor platten Isoliert. |
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